Vitamin D - Das Vitamin der Sonne

Seit einigen Jahren ist das Thema Vitamin-D-Mangel hoch im Kurs! Doch was bedeutet es einen Vitamin-D-Mangel zu haben und stimmt es wirklich, dass nahezu jeder darunter leidet?

Vitamin D gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine und wird im Körper selbst gebildet, aber auch in kleinen Mengen über die Nahrung aufgenommen.

Wesentlich für die optimale Versorgung ist es, genügend Sonnenlicht zu tanken. Denn über die UVB- Strahlen kann unser Körper mit Haut, Niere und Leber Vitamin D selbst herstellen.
Ein kleiner Teil des Tagesbedarfs kann auch über die Nahrung gedeckt werden – mittels z. B. Eidotter, Pilzen, Algen, fettem Fisch, verschiedene Käsesorten oder Innereien.

Ist der Körper ausreichend mit Vitamin D versorgt, kann dies viele Vorteile mit sich bringen. Beispielsweise Zunahme der Muskelmasse, Verbesserung der Koordination, Senkung des systolischen Blutdrucks und Verbesserung der Herzinsuffizienz, Senkung des Risikos für Brust- und Dickdarmkrebs, Effekte auf den Zucker- und Fettstoffwechsel (hoher Vitamin D-Spiegel verringert das Diabetes-Risiko), entzündungshemmende Wirkung - insbesondere bei immunologischen und allergischen Erkrankungen (die Anfälligkeit für Infektionen der oberen Atemwege ist im Mangel erhöht, bei allergischen Erkrankungen steigert Vitamin D die Produktion an antiallergischen und antientzündlichen Botenstoffen der Immunzellen).

Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass ältere Menschen oft schlecht mit Vitamin D versorgt sind. Vor allem aber kommt bei älteren Frauen nach den Wechseljahren vermehrt ein Vitamin D Mangel vor. Auch nimmt die Vitamin-D-Sythesefähigkeit (Umwandlungsprozess) der Haut mit zunehmenden Alter ab. So produzieren ältere Personen etwa 4 Mal weniger hauteigenes Vitamin D. Außerdem begünstigen Appetitlosigkeit und eine viel geringere Nahrungsaufnahme einen Vitaminmangel. Dieser kann Folgen wie z. B. Osteoporose, Gedächtnisschwierigkeiten und ein schwaches Immunsystem mit sich bringen.
Um dies zu umgehen wäre es in jedem Fall ratsam jährlich, mittels einer Blutuntersuchung, den Vitamin D Status zu überprüfen. Sollte tatsächlich ein Mangel bestehen, halten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt.

Aber Achtung, bitte nehmen Sie nur Supplemente ein, wenn ein Mangel besteht, denn anderen Falls kann es zu einer Überdosierung kommen und diese kann bis hin zum Nierenversagen führen.

Tipp:

  • Halten Sie sich täglich im Sonnenlicht auf (dabei sollte idealerweise ein Viertel der Haut [Gesicht, Hände, Teile von Armen und Beinen] frei sein)
  • Nehmen Sie Vitamin D immer in Kombination mit Fett (Butterbrot, hochwertiges Öl) ein, um es bestmöglich aufzunehmen (fettlösliches Vitamin)
  • Vitamin D und Vitamin K2 kombinieren (Vitamin D bringt Calcium vom Darm ins Blut und Vitamin K2 vom Blut in den Knochen)

 

 

Quelle: www.gesundheitsamt.bremen.de/vitamin_d_mangel_im_alter-4171.