Betreutes Wohnen in Fohnsdorf - Interview mit Bewohnerin Frau Pitsch

Heute wollen wir das Betreute Wohnen im „Haus Barbara“ aus der Sicht einer Bewohnerin zeigen. Für das Gespräch hat sich Frau Pitsch, 82 Jahre alt, zur Verfügung gestellt. An der Haustür werden wir schon freudig empfangen und wir starten in ihrer Wohnung gleich mit dem Interview.

Wie lange sind Sie bereits im Betreuten Wohnen, Haus Barbara, und was waren die Beweggründe für den Einzug ins Haus?

Seit der Eröffnung im 2010 Jahr. Also 11 Jahre. So lange schon, das ist wirklich kaum zu glauben.

Mein Mann ist damals verstorben und ich suchte nach einer neuen Wohnungslösung. Da hat sich das Betreute Wohnen ideal ergeben. Ich habe mich sofort angemeldet und konnte eine schöne Wohnung beziehen. Ich bin sehr glücklich über diese Möglichkeit.

War die örtliche Lage auch ein Entscheidungsgrund für das Betreute Wohnen in Fohnsdorf?

Die Lage hat natürlich viele Vorteile. Das Kaufhaus, die Apotheke und viele Ärzte sind zu Fuß erreichbar. Alles was man braucht ist direkt vor Ort.

Wie würden Sie jemanden, der keine Ahnung hat WAS Betreutes Wohnen ist, das Konzept erklären?

Man wird betreut. Man kann sich an die Heimhilfe und ans Büro mit Problemen wenden, aber den Alltag kann man Selbstständig verbringen. Man kann machen was man will, spazieren gehen, Besuch empfangen, den Tag selbst verplanen, aber man hat halt trotzdem die Betreuung und Unterstützung.

Was schätzen Sie am meisten hier im Haus Barbara?

Ich bin allein in der Wohnung, aber es herrscht eine super Nachbarschaft. Die Wohnung ist wirklich schön und passt genau für mich. Man muss halt allgemein positiv sein und auch seinen Beitrag zur Wohnungsgemeinschaft leisten, denn nur so kann eine Gemeinschaft funktionieren. Am meisten aber schätze ich die Selbstständigkeit in der Wohnung und dass ich jederzeit Besuch empfangen kann. Ich kann meinen Alltag selbst bestimmen und dennoch Unterstützung, wenn ich sie brauche, bekommen.

Wie sieht ein ganz normaler Tag bei Ihnen aus?

Ich steh auf und frühstücke erst mal. Dann gehe ich eine Runde spazieren. Das mache ich jeden Tag. Dann koche ich mir was Gutes und am Nachmittag mache ich meistens Handarbeiten oder gehe in den Gemeinschaftsraum Karten spielen. Dann ist auch noch der Haushalt zu machen. Wäsche waschen, die Wohnung sauber halten, das geht alles nicht mehr so schnell wie früher. Die Nachrichten und Musik höre ich im Radio, der läuft bei mir nämlichden ganzen Tag. Immer wieder kommt Besuch. Es wird nie langweilig.

Sie meistern Ihren Alltag ja noch ganz selbstständig. Inwiefern ist die Heimhilfe trotzdem eine Unterstützung für Sie?

Sie erledigt die Einkäufe für mich und hilft mir bei Kleinigkeiten im Haushalt. In der Früh schaut sie immer rein und wir besprechen schon einiges. Sie ist einfach die Ansprechperson im Haus.

Wie empfinden Sie die Hausgemeinschaft?

Sehr gut. Man trifft sich hier im Haus. Das Haus ist die Zentrale für Gespräche und gegenseitige Einladungen zum Kaffee. Es gibt natürlich auch manchmal Meinungsverschiedenheiten, das ist normal. Aber wir kommen alle gut miteinander aus, unterstützen uns gegenseitig und schauen immer wieder nach dem Rechten bei den anderen.

Was können Sie Leuten, die einen Umzug ins Haus Barbara in Betracht ziehen, auf dem Weg mitgeben?

Nur positives. Es geht einem gut hier. Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen. Auch Besuche sind oft überrascht und sagen immer wieder, wie schön ich es in meiner Wohnung habe.

Wir haben unser Gespräch kaum beendet, da klingelt es auch gleich wieder an der Haustür. Die Nachbarin kommt auf ein Ratscherl vorbei. Da wollen wir natürlich nicht länger stören.

Sie wollen auch Teil dieser Wohnungsgemeinschaft werden, dann melden Sie sich bei uns, wir informieren Sie gerne.

Tel.: +43 3573 27 529 480
Mail: veronika.draxl@ais-agentur.com